|
|
Seite 1 von 3 Katzenparadies Gambach Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch unseres Katzengeheges mit ca. 1000 qm. Es begann im Jahre 2003 mit ca. 15 Katzen. Mein Mann und ich haben ein sehr großes Herz für Katzen, vor allem haben wir aber Mitleid mit den oft armen, kranken Tieren. Momentan leben bei uns über 75 Katzen. Es waren alles heimatlose oder verletzte Katzen, die von uns aufgenommen worden sind. Viele Katzen haben Behinderungen.
Die Tierarztkosten und die Futterkosten liegen bei ca. 1500 Euro monatlich. Zusätzlich kommen noch die erhöhten Nebenkosten (Strom, Heizung, Wasser, Benzin usw.) hinzu. Viel Zeit verbringe ich auch mit dem Kastrieren von verwilderten und von Bauernhofkatzen. Diese kann man oft nur mit Lebendfallen einfangen. Eine Stiftung unterstützt mich bei den Kastrationskosten. Das ist aber auch nur begrenzt möglich, weil bei der Stiftung zu wenig Spenden eingehen.
Die Notwendigkeit, dass man sich für Katzen einsetzt, ist gegeben. Katzen haben bei sehr vielen Menschen überhaupt keine Lobby. Sie sind aber auch Geschöpfe Gottes, sogar sehr liebenswerte, um die man sich kümmern muss. Wenn einer mehrere Pferde oder Hunde besitzt und dafür Geld ausgibt ist das legitim. Wenn jemand, wie wir, viel Geld für Katzen ausgibt, ist das verrückt. Gott sei Dank gibt es auch viele Tierfreunde, die unsere Arbeit anerkennen. Übrigens haben wir sehr viele nette Freundschaften und Bekanntschaften geschlossen durch die Tierschutzarbeit.
Brigitte und Dietmar Emele,
Gambach 19
Tel: (07527) 4485
Willkommen im Katzenparadies Gambach
Das „Fraule" und das „Herrle" stellen sich vor: Ich heiße Brigitte Emele, geborene Heine, geb. 1955. Aufgewachsen bin ich in Ehrensberg bei Haisterkirch auf einem Bauernhof. Schon damals liebte ich schon alle Tiere, besonders die Katzen. Ich bin von Beruf Finanzbeamtin und arbeite seit 1971 beim Finanzamt Ravensburg. Zur Zeit bin ich teilzeitbeschäftigt mit 80 %.
Mein Mann heißt Dietmar Emele, geb. 1951, aufgewachsen in Bergatreute. Er ist von Beruf Betriebsschlosser und arbeitet seit 1971 bei der Firma Gnida in Bad Waldsee. Wir sind seit 1974 verheiratet und kinderlos. Seit 01.04.2011 ist der Frührentner wegen Krankheit. Im Jahre 1981 bezogen wir unser erstes selbst erbautes Haus in Bergatreute.1982 zog unsere erste Katze „Mucki" ein. Mein Mann war bis dahin nicht besonders katzenliebend, aber Mucki wusste, wie sie sein Herz erobern konnte. Sie bekam drei Kinder, die wir alle behielten. Heute schließt er alle Tiere in sein Herz ein. Mucki und ihre Kinder wurden sehr alt (16,18 und 19 Jahre). 1995 fand ich am Straßenrand in Mennisweiler (einen Tag vor meinem 40.Geburtstag) ein kleines, krankes Kätzchen, das anscheinend niemand gehörte. Mit ihr begann eigentlich der Einsatz für heimatlose, kranke Katzen. Im Jahre 2001 war die Anzahl der Katzen auf ca. zehn angewachsen. Die Nachbarn waren natürlich auch nicht besonders angetan von unseren Katzen (die meisten Katzenbesitzer kennen das). Wir entschlossen uns auszusiedeln und suchten lange nach einem geeigneten Bauernhof. Im Mai 2002 hatten wir die Gelegenheit dieses Grundstück mit einem altem Gebäude zu erwerben. Das Gebäude wurde im September 2002 abgebrochen und wir erstellten dieses Wohnhaus.
Am 1.7.2003 bezogen wir unser neues Zuhause. Es war damals dieser heisse Sommer und es war Schwerstarbeit das Katzengehege zu errichten. Als die Katzen das Gehege bezogen, war alles reiner Boden und ein Riesenberg Humus vom Aushub.
Unser Limit ist eigentlich schon längst erreicht, weil dies alles mit sehr viel Arbeit und Kosten verbunden ist. Aber, wenn man sieht, wie glücklich und zufrieden die Katzen sind, werden wir entschädigt für unsere Mühe. Übrigens kommen die Katzen im Gehege sehr gut miteinander aus. Sie können Tag und Nacht in den Keller im Wohnhaus. Teilweise wollen sie auch in die Wohnung. Auch haben wir sieben Katzen, die nur im Haus bleiben wollen und wir haben noch sechs „Freigangkatzen". Vier davon sind uns zugelaufen. Und eine Katze schaffte es auch über das Gehege zu klettern.
Wie kommen wir zu den Katzen? Wir sammeln sie nicht, sondern die Menschen stehen mit den Katzen vor der Türe oder sie rufen an und bitten um Aufnahme. Auch werden wir oft angerufen, wenn eine Katze verletzt ist oder kein zuhause hat. Alle Katzen haben einen Namen und das „Fraule" weiß auch alle!
|






